059 WIMA

window.matters
Fenstererhalt durch Upgrade & Transformation

Das Forschungsprojekt window.matters entwickelt praxistaugliche Strategien zur Aufwertung bestehender Fenster. Ein Upgrade ist dabei in der Regel deutlich emissionsärmer als ein kompletter Austausch und kann die energetische Performance spürbar steigern – bei längerer Lebensdauer und geringerem Ressourcenverbrauch.

2025 diente das BBZ Stegen als Reallabor: Dort erprobten wir Upgrade-Methoden an Fenstern, die ursprünglich für den Rückbau vorgesehen waren. Eine Ausstellung im Oktober dokumentierte den Prozess von der bauphysikalischen Analyse der Isolierverglasung (inkl. Taupunkttest als Nachweis von Luftdichtheit und Wiederverwendbarkeit) bis zur praktischen Ertüchtigung.

Im Fokus standen zwei Ansätze: das In-Situ-Upgrade sowie die Transformation der Elemente für eine Weiterverwendung in neuen Kontexten. Beide Strategien wurden in CO₂- Äquivalenten und Kosten mit konventionellem Fensteraustausch verglichen – mit dem Ergebnis, dass sich Fenster bei minimalem Emissionsaufwand um bis zu 70% thermisch verbessern lassen. Die vollständigen Ergebnisse werden 2026 veröffentlicht.

Status
Laufend

Ort
Berlin, Freiburg, Köln

Jahr
2024-2026

Gefördert durch
Badenova Innovationsfond, DBU

Unterstützt von
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Glas Köchlin, Roto Professional Service

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